Unser Heimatbrief erscheint zweimal im Jahr.
 Eine Ausgabe zum Sommeranfang (Pfingsten) und die andere zum Winter  (Weihnachten).
Die nächste Ausgabe, “Heimatbrief Nr. 74”,kommt rechtzeitig zu Weihnachten 2021 in den Versand!
Ihre Beiträge für den nächsten Heimatbrief senden Sie bitte an unsere Geschäftsstelle.

Ein wichtiger Tipp für Sie:
 
Sie haben es bis auf diese Seite im Internet geschafft! Dann arbeiten Sie mit einem  Computer und können damit vermutlich  auch eine CD oder DVD einlegen. Wir haben für Sie alle bisher erschienenen Heimatbriefe digitalisiert und auf eine DVD gebrannt. Die Heimatbriefe sind im pdf-Format gespeichert und Sie können über alle Heimatbriefe oder im einzelnen bequem recherchieren. Einfacher und schneller geht eine Suche nach Namen, Orten, Begriffen etc. nicht! Technische Voraussetzung: Das kostenlose Programm “Adobe Reader 9” . Die DVD kostet 12 € + Versandkosten
                                     
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Redaktionsschluss für den HB Nr. 75 ist der 15. März 2022

Liebe Leserinnen und Leser des Heimatbriefes Elchniederung,Barbara Dawideit
ich möchte mich für Ihre zugesandten Beiträge für den Heimatbrief bedanken. Ich benötige auch für den nächsten noch viele Beitrage. Bitte helfen Sie mir auch weiterhin. Ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und  möglichst keine Coronainfektion - lassen Sie sich Impfen! Auf ein gesundes Wiedersehen zu unserem Kreistreffen in
Bad Nenndorf vom 10. bis 11. September 2022 würde ich mich sehr freuen.

   Ihre
Barbara Dawideit


Geschäftsstelle: Am Ring 9 in 04442 Zwenkau OT Tellschütz  Tel. und Fax (034203) 33567  E-Mail: inse-elchniederung@t-online.de

Bitte denken Sie daran, dass nur Ihre Spende sicherstellt, dass der Heimatbrief auch in Zukunft regelmäßig erscheint und die Kreisgemeinschaft ihre satzungsgemäßen Aufgaben erfüllen kann.

Letztes Grußwort von Landrat Friedrich Kethhorn zum Heimatbrief Nr 69 Pfingsten 2019

Landrat Friedrich Kethorn Grafschaft BentheimLiebe Mitglieder der Kreisgemeinschaft Elchniederung,

 grundsätzlich dienen Partnerschaften dem Zweck, die Verständigung der Menschen, der Länder und Völker in besonderem Maße zu fördern. Sie helfen, Urteile und Vorurteile abzubauen, insbesondere dann, wenn eine bewegte Geschichte mit schweren Folgen diesen vorangegangen ist. Verständnis füreinander entsteht und Freundschaften entwickeln sich, die Grenzen überbrücken helfen . Das ist in den 64 Jahren des Bestehens der Kreisgemeinschaft Elchniederung in Verbindung zur Patenschaft mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim und wiederum bei unserem Partnerschaftsabkommen mit dem heutigen russischen Rayon Slawsk/Heinrichswalde nicht anders gewesen.
Die vielen Jahre unserer Begegnung waren gekennzeichnet von intensiven Gesprächen, die neben der Erinnerung auch Solidarität, Verständnis für die Menschen im Rayon Slawsk zeigten. Die Dialogbereitschaft steht auch für die verständnisvolle und homogene Patenschaftsarbeit.
Liebe Vertreter des Vorstandes, Sie haben mich über eine 15jährige Amtszeit immer wieder überzeugt, mich für die Kreisgemeinschaft zu arrangieren und für das historische und kulturelle Anliegen der Kreisgemeinschaft zu motivieren. Ich persönlich durfte Ihre Heimat mehrfach bereisen und war immer wieder auf das Neue von der grandiosen Landschaft, von der unberührten Natur, beeindruckt. Ich darf Ihnen versichern, dass unsere Patenschaft mein berufliches Leben bereichert, ja verschönert hat. Ich danke Ihnen, insbesondere dem heutigen Vorstand mit dem Vorsitzenden Herrn Romeike, und Ihnen liebe Kirchspielvertreter für die vielfältigen und freundlichen Begegnungen und zitiere zum Abschluss Immanuel Kant mit den Worten „Wenn man Objekte bloß nach Begriffen beurteilt, so geht alle Vorstellung der Schönheit verloren“. Die Analytik des Schönen wie ich finde, darf uns beim Betrachten Ihrer Heimat jedoch nicht verloren gehen.

 Ihr
Friedrich Kethorn

 

...kleine Anmerkung der Redaktion dieser Homepage. Nächtes Jahr Jahr feiern wir 65 Jahre Patenschaftsvertrag zwischen der Grafschaft Bentheim und der Kreisgemeinschaft Elchniederung! Eine intensive patenschaftliche Tätigkeit. In dieser langen Zeit haben sich unsere Medien unwahrscheinlich verändert. Es gibt nunmehr auch Homepages, aber schauen Sie mal auf die Homepage der Grafschaft Bentheim und suchen Sie einen konkreten Hinweis, Bericht oder ähnlich? Verklausuliert findet man einen Hinweis auf den Partnerschaftsvertrag der Grafschaft Bentheim und dem Rayon Slawsk, der auf Grund unserer Verbindungen 2002 geschlossen wurde. Dieser Fakt wurde oft direkt angesprochen, aber unsere patenschaftliche Beziehung ist immer noch nicht Gegenstand in der Homepage der Grafschaft. Bedauerlich, aber Meinung nach änderbar!
H.W. Nienke am 14.11.2019

Grußwort für den Heimatbrief der Kreisgemeinschaft Elchniederung    Weihnachten 2019

Landrat Uwe Fietzek Grafschaft BentheimMit diesem Heimatbrief möchte ich mich Ihnen als neuer Landrat des Patenkreises Grafschaft Bentheim vorstellen und gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, all denen zu danken, die in der Vergangenheit bis heute mit ihrem Wirken die Patenschaft wachhalten und Brücken schlagen zwischen alter und neuer Heimat.
Letztendlich waren die Aktivitäten der Kreisgemeinschaft Elchniederung Auslöser für den Partnerschaftsvertrag zwischen den Landkreisen Slawsk und Grafschaft Bentheim im September 2002. Mit dieser partnerschaftlichen Zusammenarbeit ist der Landkreis Grafschaft Bentheim eine Begegnung eingegangen, die zur Verständigung von Menschen aus verschiedenen Ländern, verschiedenen Kulturen und verschiedenen Generationen beiträgt.
Ich glaube sagen zu dürfen, dass wir damit im Zeichen der Völkerverständigung und der gegenseitigen Achtung auch den Kern „der Charta der Heimatvertriebenen“ widerspiegeln. Das Leitbild der Charta enthält nicht nur den Verzicht auf Vergeltung, sondern auch die visionäre Forderung nach der Schaffung eines gemeinsamen Europas, in dem die Völker ohne Furcht und Zwang leben können.
Liebe Leser, uns verbindet seit über 60 Jahren ein besonderes Vertrauensverhältnis. Uns verbindet aber auch die Liebe zu einem gemeinsamen friedvollen Europa, zu der Wertschätzung der Menschen, ihrer Besonderheit, ihrer Würde und ihrer kulturellen Identität.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest in patenschaftlicher Verbundenheit. 

Herzlichst,
Landrat Uwe Fietzek
 

Geleitwort zur Ausgabe des Heimatbriefes Nr.70    Weihnachten 2019
 
James-Herbert Lundszien 1. Stellv. Vorsitzender der KG
Liebe Elchniederunger, liebe Landsleute, liebe Leserinnen und Leser unseres Heimatbriefes,
im letzten Heimatbrief wünschte Ihnen der Kreisvertreter in seinem Geleitwort einen schönen Sommer. Ich hoffe, Sie hatten tatsächlich einen schönen Sommer, freuen sich heute darüber, dass der aktuelle Heimatbrief vor Ihnen liegt und auch das Weihnachtsfest vor der Tür steht.
Sofern Sie 1944 noch das letzte Weihnachtsfest in Ostpreußen begehen konnten, jährt sich dieses Ereignis zum 75. Mal. Aber auch nach so vielen Jahren ist die Erinnerung daran sicher noch sehr präsent. Hatten Sie in den ersten Nachkriegsjahren noch die leise Hoffnung, es könnte wieder zurück in die Heimat gehen, verlor sich diese mit fortschreitender Zeit. Insbesondere die Zeit des Kalten Krieges ließ keinen vernünftigen Gedanken daran zu. Und doch änderte sich die weltpolitische Lage, so dass mit Beginn der 1990er Jahre erste Reisen in die verlorene Heimat möglich waren. Und niemand von uns weiß, was in der Zukunft noch alles möglich sein wird. Für die in der Heimat geborenen Landsleute wird sich wohl zu Lebzeiten keine dauerhafte Rückkehr mehr ergeben. Aber vielleicht wird es für Nachkommen irgendwann eine realisierbare Option sein.
Dies würde sicher nur in Betracht gezogen werden, wenn es neben wirtschaftlichen Voraussetzungen auch eine mentale Verbindung gäbe. Dazu können Sie zu Ihren Lebzeiten noch beitragen. Erzählen Sie Ihren Kindern und Enkelkindern von der Heimat. Erzählen Sie von Ihren Kindheitserinnerungen. Erzählen Sie von Ihren Reisen in die Heimat. Lassen Sie Ostpreußen durch Ihre Erzählungen nicht in Vergessenheit geraten.
Die Kreisgemeinschaft hat auch in diesem Jahr die Kontakte zur Verwaltung in Heinrichswalde und den dort lebenden Menschen intensiv genutzt. Zum Kreistreffen im September 2019 in Bad Nenndorf hatten wir den Landrat  eingeladen. Landrat Rudenkow ist dann mit einer Delegation vor Ort gewesen und hat neue Impulse für die künftige Zusammenarbeit gesetzt. Darauf kann die Kreisgemeinschaft künftige Aktivitäten mit Zuversicht aufbauen.
Mit der finanziellen Unterstützung der Kreisgemeinschaft wurde der von Alik Mikschta geschaffene Elch in Heinrichswalde aufgestellt und mit einer Erinnerungstafel versehen. Unser Museum soll in größere und bessere Räume umziehen. Offenbar hat die russische Verwaltung auch ein Interesse, dass Geschichte lebendig bleibt. Man darf aber nicht übersehen, dass die Beziehung zwischen Deutschen und Russen vergangenheitsbedingt und auch aufgrund aktueller Ereignisse nicht ganz spannungsfrei ist.
Und ob Sie es glauben oder nicht, es ist tatsächlich wahr: Die Kirche in Heinrichswalde ist eingerüstet und wird renoviert. Natürlich ist es nicht vorgesehen, sie wieder ihrer ursprünglichen Nutzung zuzuführen. Dies würde auch der Interessenlage des derzeitigen Besitzers widersprechen. Aber das Gebäude bleibt erhalten und damit auch die Geschichte des Hauses lebendig. Diese Philosophie gilt auch bei vielen Kirchen in Deutschland, die aufgegeben werden müssen. Sie leben dann als Kulturstätten weiter.
Es gibt also immer wieder Hoffnung! Und da schließt sich gedanklich der Kreis zum bevorstehenden Weihnachtsfest. Mit der Geburt Jesu wurde der Menschheit ein Hoffnungsanker gegeben. Es liegt an uns, was wir daraus machen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Namen des Vorstands und der Delegierten ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2020.

Ihr
James-Herbert Lundszien
1. Stellv. Vorsitzender der KG

GLandrat Uwe Fietzek Grafschaft Bentheimrußwort für den Heimatbrief der Kreisgemeinschaft Elchniederung    Weihnachten 2020

Liebe Mitglieder der Kreisgemeinschaft Elchniederung,
in diesem Jahr begehen wir das 65jährige Bestehen der „Patenschaft“ des Landkreises Grafschaft Bentheim und der Kreisgemeinschaft Elchniederung. Am 28. August 1955 wurde diese „Patenschaft“ in Bad Bentheim feierlich begründet. Sie wurde damals inspiriert durch die Anregung des Bundespräsidenten Theodor Heuss, dass westdeutsche Städte und Landkreise Patenschaften für Verbände heimatvertriebener Mitbürger aufnehmen sollten.
Ein solches Jubiläum ist ein guter Anlass, auf den gemeinsam gegangenen Weg zurückzublicken. Ein Höhepunkt war zweifellos der Partnerschaftsvertrag, der 2002 zwischen dem Landkreis Grafschaft Bentheim und der russischen Region Slawsk geschlossen wurde. Diese Partnerschaft, die nur nach der Umbruchphase von Glasnost und Perestroika möglich war, ist ein kleines Zeichen der Versöhnung zwischen Ost und West nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges und den Unsicherheiten des Kalten Krieges. Auf diese Weise konnten die Grafschaft und die Kreisgemeinschaft Elchniederung ein wenig zur Verständigung von Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen beitragen.
Über all die Jahre hinweg gab es ein freundschaftliches Verhältnis zwischen uns Grafschaftern und den Mitgliedern der Kreisgemeinschaft Elchniederung. Das gute Verhältnis wird aktiv gepflegt. So hat mich sehr gefreut, dass ich in diesem Jahr – zum ersten Mal in meiner Funktion als neuer Landrat – an einem persönlichen Treffen mit einer Delegation der Kreisgemeinschaft Elchniederung teilnehmen konnte.
Von beiden Seiten wurde gewürdigt, dass durch die Übergabe von Archivalien an das Kreis- und Kommunalarchiv in Nordhorn die Verbindung noch gestärkt werden konnte. Bei diesen Archivalien handelt es sich vorwiegend um Dokumente mit familienforscherischem Bezug zu den ehemaligen Bewohnern des Kreises Elchniederung.
Bei all den positiven Entwicklungen gibt es in diesem Jahr, in dem eigentlich das Jubiläum gefeiert werden sollte, einen Dämpfer. Der Ausbruch der COVID-19-Pandemie hat vieles durcheinander gebracht. Darum musste leider auch das Kreistreffen der Kreisgemeinschaft Elchniederung in Bad Nenndorf, an dem ich gern teilgenommen hätte, wegen Corona ausfallen. Es bleibt uns nur, mit Optimismus in die Zukunft zu blicken.
Abschließend möchte ich meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass die Patenschaft zwischen Landkreis Grafschaft Bentheim und Kreisgemeinschaft Elchniederung auch noch in Zukunft aktiv gepflegt und weiter vertieft wird.
Ich wünsche Ihnen, liebe Mitglieder der Kreisgemeinschaft Elchniederung, ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Start in das Jahr 2021 und vor allem: Bleiben Sie gesund!

Ihr Uwe Fietzek
   Landrat

GeJames-Herbert Lundszien 1. Stellv. Vorsitzender der KGleitwort zur Ausgabe des Heimatbriefes Nr.72    Weihnachten 2020

Liebe Landsleute, liebe Leserinnen und Leser des Heimatbriefs,

seit März dieses Jahres sind die vertraute Welt und gewohnte Abläufe durch den Corona-Virus aus den Fugen geraten. Als Folge dessen mussten wir unser im Mai geplantes Treffen in Lüneburg absagen und auch das bei vielen beliebte Kreistreffen in Bad Nenndorf im September musste abgesagt werden. Diese Treffen leben von menschlicher Nähe und vertraulichem Plachandern. Dies birgt aber ein zu hohes Risiko für die Verbreitung des Virus und damit auch für Ihre Gesundheit. Die Entscheidung ist dem Vorstand aber sehr schwer gefallen.
Unter Beachtung der Sicherheits- und Hygieneregeln hat trotzdem die Delegiertenversammlung stattgefunden. Ein besonders wichtiges Thema auf der Tagesordnung war die Beratung der umfassend überarbeiteten Satzung, mit der die Kreisgemeinschaft auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet sein will. Auch eine wichtige Wahl stand an, die des Kreisvertreters. Manfred Romeike kandidierte erneut und wurde mit Mehrheit wiedergewählt. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl.
Und in der Heimat schreiten die Renovierungsarbeiten an der Heinrichswalder Kirche voran. Nach den derzeitigen Planungen wird nach dem Abschluss der Arbeiten unser Heimatmuseum dort seinen Platz finden. Damit wird die Erinnerung an die Heimat dort vor Ort lebendig gehalten. Um die Erinnerung aber auch fern der Heimat zu bewahren, ist es wichtig, dass Sie Ihr Wissen über und die Liebe zur Heimat an Ihre Kinder und Enkelkinder weitergeben. Das ist der erfolgreichste Weg, dass Ostpreußen nicht vergessen wird.
Der vor Ihnen liegende Heimatbrief trägt auch dazu bei und stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass manche Dinge nicht von dem Virus beeinflusst werden, sondern in bewährter Form bestehen. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen.
Und darüber hinaus wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Wechsel in das Jahr 2021 und uns allen ein gesundes Wiedersehen im nächsten Jahr, wenn die Pandemie es dann wieder zulässt.

Herzlichst,
James-Herbert Lundszien
Stellvertretender Vorsitzender

Grußwort für den Heimatbrief Nr. 73 der Kreisgemeinschaft Elchniederung    Pfingsten 2021

Liebe Mitglieder der Kreisgemeinschaft Elchniederung,

 auch diesFietzekUwe-19-2en Heimatbrief zu Pfingsten 2021 möchte ich nutzen, um Ihnen herzliche Grüße aus dem Landkreis Grafschaft Bentheim zu übersenden. Schon im vergangenen Jahr bin ich auf die ungewöhnliche Situation und die Herausforderungen für uns alle eingegangen. Viel Zeit ist seither vergangen, noch immer befinden wir uns gesellschaftlich in einer Art Ausnahmezustand. Wir alle haben in dieser Phase täglich neue Erfahrungen machen müssen. Wir haben unser ansonsten alltägliches Verhalten anpassen und umstellen müssen. Die Maskennutzung ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Das Abstandhalten ebenso. Was wir in dieser Zeit nicht vergessen dürfen: Neben der körperlichen ist auch die seelische Gesundheit wichtig. Und dazu wiederum gehören soziale Kontakte. Auch wenn die Pflege der Bindungen zu den Mitmenschen derzeit schwierig ist, gibt es glücklicherweise Möglichkeiten. Ob per Telefon, durch die Neuen Medien oder mit dem guten alten Brief: Nur durch Zusammenhalt, Verbundenheit und Nähe – auch wenn sie sich anders darstellt als sonst - können wir diese Situation gut überstehen. Ich denke, dass die gute Verbindung zwischen der Kreisgemeinschaft Elchniederung und der Grafschaft Bentheim durch die Pandemiesituation nicht leidet. Dennoch freue ich mich auf den Tag, wo wir wieder unbekümmert zusammenkommen können. Mögen wir diese Phase gut überstehen und dann bald wieder zum gewohnten, freundschaftlichen Miteinander zurückkehren können.
Bis dahin wünsche ich mir: Bitte bleiben Sie gesund!
Mit herzlichen Grüßen
                                    Ihr Uwe Fietzek
                                          (Landrat)

Geleitwort zur Ausgabe des Heimatbriefes Nr.73    Pfingsten 2021

Liebe Elchniederunger und liebe Leserinnen und Leser des Heimatbriefes,
Fritz Klingsporn Vorsitzender der Delegiertenversammlung der Kreisgemeinschaft Elchniederung e.V.

 heute halten Sie die Pfingstausgabe unseres Heimatbriefes in den Händen, der zum 73. Mal erscheint. Das erste Mal erschien er 1983. Aufmachung und Umfang der ersten Ausgabe entsprachen schon eher einem „Brief“, seit vielen Jahren wurde unser Heimatbrief professionell weiterentwickelt, letzten Endes aber nur durch die gute und kontinuierliche Arbeit unserer Redakteure und Mitarbeiter der Schriftleitung. Hierfür sei an dieser Stelle ausdrücklich gedankt! Das Ergebnis kann sich auch dieses Mal sehen lassen! Erinnerungen an die ostpreußische Heimat werden wachgehalten und die Leser werden informiert über Interessantes und Aktuelles aus der Elchniederung. Mit den Familiennachrichten werde Sie wie immer über Geburtstage und leider auch über Todesfälle benachrichtigt. Leider können wir derzeit noch nicht unbelastet in die Zukunft schauen. Insbesondere unsere Reiseleiter, die in den vergangenen Jahren immer wieder interessante Reisen in die Elchniederung und darüber hin[1]aus nach Ostpreußen angeboten haben, hängen in der Luft. Gerade die Reisen sind ein nicht wegzudenkender wichtiger Faktor, um Interesse an Ostpreußen, seiner reichen Geschichte, aber auch der Gegenwart und seiner einzigartigen urwüchsigen Natur zu wecken. Zurzeit, Ende Februar 2021, ich verfasse gerade diesen Text, wissen wir nicht, wann wir wieder ungehindert nach Ostpreußen fahren können. Nicht nur, dass die letzten Reisen abgesagt werden mussten; ohne aktive Besuche der Elchniederung leidet auch der Austausch zu den Menschen im Rayon Slawsk und die Pflege der in den letzten Jahren sich durchaus positiv entwickelten Beziehungen zu der dortigen Administration sowie den gewachsenen persönlichen Freundschaften. Zwischenmenschliche Begegnungen und Beziehungen, so wie sie in den letzten Jahren stattfanden, sind notwendig und müssen gepflegt werden, um die guten Kontakte an Ort und Stelle fortsetzen zu können. Das Gleiche gilt auch für unsere Treffen und Zusammenkünfte, die seit dem letzten Jahr aufgrund der Corona - Epidemie ausgefallen sind. Ohne unsere Zusammenkünfte, das Gespräch und den persönlichen Austausch über die alte Heimat ist unsere Vereinsarbeit eingeschränkt. So können wir nur hoffen, dass der Virus besiegt oder zumindest in seine Schranken gewiesen wird, damit wir uns wiedersehen und wieder nach Ostpreußen reisen können. Nutzen Sie die vielfältigen Reiseangebote unter bewährter Leitung und Führung! Ich habe die Erfahrung ge[1]macht, dass ich immer wieder in die Elchniederung fahren will. So hinterließen die Besuche in Ostpreußen unvergessene Eindrücke, zum Beispiel: Ein Blick über den Karkelstrom oder vom Ufer des Kurischen Haffs auf die Kurische Nehrung, der hohe Himmel über den endlosen Wiesen und Feldern, Spaziergänge durch die Straßen der Orte und noch viel mehr; aber auch der Wehmut und Bitterkeit hinterlassende Eindruck von einfach aus der Landschaft getilgten Orten, Kirchen, Gebäuden und Höfen. Unsere Reiseleiter jedenfalls stehen bereit und warten nur darauf, dass es mit Ihnen wieder auf Reisen gehen kann! So wünsche ich Ihnen viel Freude bei der Lektüre dieses Heimatbriefes, bleiben Sie gesund und hoffentlich auf ein Wiedersehen zum geplanten Kreistreffen 2021 in Bad Nenndorf! Frohe Pfingsten!
                             Ihr Fritz Klingsporn
                                  Vorsitzender der Delegiertenversammlung der
                                  Kreisgemeinschaft Elchniederung e.V.

sehrsehr gerne nutze ich  diesen Heimatbrief zu  Weihnachten 2021, um Ih

Liebe Mitglieder der Kreisgemeinschaft  Elchniederung,Uwe Fietze - Grafschaft Bentheim

sehr gerne nutze ich diesen Heimatbrief zu Weihnachten 2021, um Ihnen herzliche Grüße aus dem Landkreis Grafschaft Bentheim zu übersenden. Gerade gegen Ende eines Jahres, in der besinnlichen Zeit, blickt man zurück auf die vorangegangenen Tage, Wochen und Monate. Diese waren 2021 noch immer geprägt durch die Beschwernisse der COVID 19-Pandemie.

Darüber hinaus rücken jedoch wieder stärker die Entwicklungen in den Blickpunkt, welche die Zukunft der Gesellschaft prägen werden. Ob es die Sorge um den Erhalt der natürlichen Umwelt ist, die Furcht vor wirtschaftlichen Entwicklungen, oder auch die Veränderung der gesellschaftlichen Rollenbilder: das alles ermahnt uns immer wieder, unsere Verantwortung wahrzunehmen und kommenden Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen. Dies werden wir jedoch nur zusammen meistern können. Durch die Spaltung der Gesellschaft und den Rückzug in die eigene Nische sind diese Ziele nicht zu erreichen. Vielmehr sind der Zusammenhalt innerhalb der Bevölkerung und die aktiv gelebte Gemeinschaft von höchster Bedeutung.

In diesem Sinne freue ich mich auf eine weitere Pflege der freundschaftlichen Verbindung zwischen der Kreisgemeinschaft Elchniederung und dem Landkreis Grafschaft Bentheim, wie sie nun schon seit so vielen Jahren besteht. Lassen Sie uns gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft angehen und unsere Freundschaft weiterhin pflegen.

 Abschließend erlaube ich mir auch in diesem Jahr, Sie nochmals an das Wichtigste zu erinnern: Bitte bleiben Sie gesund und munter!

Mit herzlichen Grüßen
 Ihr Uwe Fietzek                                                                                                                                                                
Weihnachten 2021

Liebe Elchniederunger, liebe Freundinnen und Freunde der Elchniederung,
liebe Leserinnen und Leser des Heimatbriefes,Manfred Romeike - Kreisdirektor er Kreisniederung

wenn Sie diesen Heimatbrief in den Händen halten, neigt sich ein weiteres Jahr dem Ende zu, in dem uns die Corona-Pandemie vor große Herausforderungen gestellt hat. Wir mussten unsere sozialen Kontakte einschränken, konnten Freunde und Familie eine Zeit lang seltener sehen oder uns nur per Telefon austauschen. Aufgrund der Einreisebeschränkungen waren in diesem Jahr Reisen in die Heimat gar nicht oder nur erschwert möglich. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir uns im September bei unserem Kreistreffen endlich wieder persönlich sehen konnten – zum plachandern, austauschen von Erinnerungen oder einfach nur zum gemütlichen Beisammensein.

Für diejenigen, die nicht dabei sein konnten: Auf unserer Homepage können Sie nachlesen, was auf unserem diesjährigen Kreistreffen besprochen und beschlossen wurde. Unter www.elchnied.de finden Sie auch Interessantes aus der Elchniederung: Reiseberichte, Zeitungsartikel, Berichte über Ostpreußentreffen und Angebote zu Reisen in die Heimat, die hoffentlich bald wieder möglich sein werden. Sie können dort im Moment z. B. nachverfolgen, wie die Renovierung der Kirche in Heinrichswalde fortschreitet. Von unserer Seite aus können Sie zudem auf die Internetpräsenz der anderen Kreisgemeinschaften und des Bildarchives Ostpreußen zugreifen.

Neben der Homepage ist und bleibt der Heimatbrief ein wichtiges Bindeglied unter den Mitgliedern der Kreisgemeinschaft. Über ihn haben sich schon so manche alte Schulfreunde oder Bekannte wiedergefunden, die sich aus den Augen verloren hatten. Deshalb der Aufruf: Schicken Sie uns Ihre Erinnerungen an damals, Erfahrungen Ihrer Reisen in die heutige Elchniederung oder andere Beiträge. Nur so kann der Heimatbrief weiterhin regelmäßig erscheinen und Ihnen ein Stück Elchniederung ins Haus bringen. Ich hoffe, Sie haben an der aktuellen Ausgabe genauso viel Freude wie unser Redaktions-Team beim Zusammenstellen des Heimatbriefes. An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an die Redaktion für ihre Arbeit.

Im Namen des Vorstandes und der Kirchspielvertreterinnen und Kirchspielvertreter der Kreisgemeinschaft Elchniederung wünsche ich Ihnen eine besinnliche Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest. Bleiben Sie gesund!

Ihr Kreisvertreter
Manfred Romeike

Weihnachten 2021

Heimatbriefe der Kreisgemeinschaft
Brochures Over The Homeland

Wappen des Kreises Elchniederung
Die Kirche im Kreisort Heinrichswalde